Postmünster. Einen vergnüglichen Wintertag auf dem Eis organisiert der Elternbeirat der Grundschule am kommenden Sonntag, 12. Februar, am Stausee in Postmünster. Treffpunkt für Jung und Alt ist um 13.30 Uhr beim Bootshafen. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des Elternbeirats mit Würstl, Punsch und Glühwein. Der Erlös der Veranstaltung, die um 15.30 Uhr endet, kommt den Mädchen und Buben der Grundschule zugute. - red
Postmünster. Das Adventssingen in der Pfarrkirche St.Benedikt bot wieder einmal einen Ohrenschmaus für die zahlreichen Besucher. Bei ihren Auftritten gingen die jungen Akteure vom Kindergarten Christanger, von der Grundschule und vom Kinderchor Postmünster mit viel Liebe und Hingabe zu Werk.
Dr. Georg Tüller vom Förderverein für Grundschule und Kindergarten Postmünster begrüßte Gäste und bedankte sich bei Pfarrer Max Weigl für die Möglichkeit das Adventssingen im altehrwürdigen Gotteshaus veranstalten zu können.
Die Mädchen und Buben hatten sich unter der Regie von Rektor Dr. Achim Heinze, den Lehrerinnen Eva Babatz, Andrea Schön und Annette Mayer sowie Kindergartenleiterin Sandra Harböck gründlich auf die Aufführung vorbereitet. Zum hohen Niveau der Veranstaltung trug auch der Kinderchor Postmünster unter Leitung von Andrea Großschedl bei. Mit lang anhaltendem Beifall dankten die Zuschauer den Mädchen und Buben für ihre guten Leistungen. Zum Ausklang des erhebenden Musikabends fand noch ein gemütliches Beisammensein im Pfarrheim Postmünster statt. - rb
Postmünster. Premiere beim Tennisclub: Erstmals wurde im Rahmen des Sportunterrichts der Grundschule ein Schnupperkurs durchgeführt. Unter Anleitung der beiden Trainer Andi Laumer und Ernst Wenzel erhielten die 95 Mädchen und Buben einen ersten Einblick in diese Sportart. Viel Spaß hatten die Kinder bei den Geschicklichkeitsübungen und Ballspielen mit den Jugendwartinnen Barbara Wimmer und Martina Bammer. Der Tennisclub bietet jeden Donnerstag um 15 Uhr ein kostenloses Schnuppertraining auf dem Vereinsgelände an. - red/Foto: red
Postmünster. Großer Andrang herrschte am „Tag der offenen Tür“ in der sanierten Grundschule. Viele Interessierte, die teilweise selbst noch die alte Schule besucht hatten, informierten sich und nahmen das renovierte Gebäude in Augenschein.
Alle Räume der Schule wurden begutachtet und erhielten wohlwollende Zensuren. Besonders die große Pausenhalle und der Computerraum fanden großen Anklang. Die Schulkinder brillierten - wie bereits bei der Einweihungsfeier tags zuvor - mit herzerfrischenden Darbietungen.
Der Elternbeirat unter Führung von Reinhold Sigl hatte die Bewirtung übernommen. Rektor Dr. Achim Heinze zeigte sich besonders erfreut über die große Besucherzahl und die sehr gute Resonanz auf das neue Schulhaus. Das Lob der Bevölkerung stärke den Schulstandort Postmünster und zeige, „dass die Weichen für die Zukunft der Kinder richtig gestellt sind“, betonte der Schulleiter.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Georg Tüller, lobte die „ansprechenden Darbietungen“ als Kennzeichen einer gut funktionierenden Schulfamilie.“ - rb
Von Rainer Bloch
Postmünster. 50 Jahre nach ihrer Errichtung präsentiert sich die Grundschule wie neu. Für 1,8 Millionen Euro wurde sie von der Gemeinde von Grund auf saniert und modernisiert. Dass dies hervorragend gelungen sei und sich die Investtion rundum gelohnt habe, darin waren gestern alle Gäste bei der Einweihungsfeier einig.
Eine Hauptrolle dabei spielten die Kinder. Sie prägten die Veranstaltung mit ihren Auftritten, die das Publikum amüsiert und mit viel anerkennendem Beifall aufnahm. Die Mädchen und Buben sangen und spielten, dass es eine Freude war. Gekonnt durch das Programm führten Viola Haugeneder und Maximilian Altmann aus der dritten Klasse. Diese hieß die Gäste auch mit dem einem Begrüßungslied - begleitet von Rektor Dr. Achim Heinze auf der Gitarre - herzlich willkommen. Weitere Aufführungen waren das „Schulhaus-ABC“ (4. Klasse), ein Schattenspiel der Schulspielgruppe und „Gute Wünsche zur Schulhauseinweihung“ (1. Klasse). Bei dem Stück „Unsere Schulgeschichte“ (2. Klasse) stellten die Kinder frühere und den heutigen Schulleiter dar. Für viel Heiterkeit sorgte dabei Rochus Tüller, der mit Fahrrad und Helm ausgestattet auf die Radsportbegeisterung des amtierenden Rektors Dr. Heinze anspielte. Viel Talent auf dem Klavier zeigte später Annemarie Weibel, die auf dem Instrument ein schönes Stück zum Besten gab.
Wie gut ihr das neue Schulhaus in Postmünster gefällt, machte Leitende Regierungsschuldirektorin Ulrike Fuchs in ihrem Grußwort deutlich. Sie lobte das Projekt, das besonders den Kindern zugute komme. Mit einem Schmunzeln thematisierte Landrätin Bruni Mayer „die täglichen Besuche von Mario Adorf auf der Baustelle“. Damit meinte sie, wie sehr sich Bürgermeister Ludwig Eder, dem sie eine gewisse Ähnlichkeit mit dem berühmten Schauspieler zuschrieb, um dieses Vorhaben gekümmert habe. Sehr zufrieden mit der „neuen“ Schule zeigte sich auch Elternbeiratsvorsitzender Reinhold Sigl. Die Kinder fänden nun sehr gute Lernbedingungen vor, lobte er die Sanierung.
In seiner Festansprache blickte Bürgermeister Ludwig Eder zunächst zurück auf das Jahr 1961. Mit dem großen und kleinen Schulhaus sowie der Friedhofsschule habe es damals drei Schulen gegeben, die dann am jetzigen Standort zu einer zusammengeführt worden seien. Zur Zeit des Neubaus vor 50 Jahren habe die Klassenstärke 40 Kinder betragen inzwischen habe sie sich auf 23 eingependelt.
Die Generalsanierung, deren Abschluss nun offiziell gefeiert werde, sei das größte bauliche Projekt, das von der Kommune jemals in Angriff genommen wurde, sagte Eder. Die Bausumme von 1,8 Millionen Euro sei die Schmerzgrenze der finanziellen Belastbarkeit gewesen. „Aber jeder Euro, der in Schulbildung investiert wird, ist gut angelegtes Kapital“, so der Bürgermeister.
Und was gefällt den Kindern am besten an ihrer neuen Schule? Elina (9): „Besonders mag ich, dass mein Klassenzimmer nicht mehr so kalt wirkt wegen der schönen Farben. Auch die Kuschelecke und die große neue Pausenhalle sind schön.“
Magnus (10): „Toll ist der Computerraum mit 26 Rechnern. Da kommt jeder ausreichend dran. Richtig schön ist die neue Aula.“
Zur Feier gestern Vormittag hatte Rektor Dr. Achim Heinze eine Vielzahl an Gästen begrüßt, darunter auch Bürgermeisterin Edigna Kenneder (Schönau), die stv. Bürgermeister Stefan Weindl, Siegfried Konrad (beide Postmünster) und Wolfgang Beißmann (Pfarrkirchen), Altbürgermeisterin Bärbel Wochinger, zahlreiche Gemeinderäte, Vertreter ausführender Firmen, von Schulamt und mehreren Schulen.
Es war ein Meilenstein in der Postmünsterer Schule. Mit einem Kostenaufwand von rund 1,8 Millionen hat die Gemeinde das Gebäude von Grund auf saniert und modernisiert - und das passend zum 50-jährigen Bestehen der Schule. Beides - die abgeschlossene Renovierung und der Geburtstag - werden jetzt an zwei Tagen gefeiert.
Morgen, Freitag, um 10 Uhr beginnt der Festakt. Nach der Begrüßung durch Rektor Dr. Achim Heinze werden die Ehrengäste das Wort ergreifen. Die Festansprache hält Bürgermeister Ludwig Eder. Im Anschluss an die Schlüsselübergabe durch Architekt Manfred Gramer folgt die kirchliche Segnung durch Pfarrer Max Weigl und Pfarrer Heinrich Soffel. Seit langer Zeit schon üben die Schulkinder für das Rahmenprogramm und haben sich dabei für die Gäste so manche Überraschung ausgedacht. Nach dem Ende das offiziellen Teils besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des Schulhauses.
Dazu hat dann die breite Öffentlichkeit am Samstag, 21.Mai, von 10 bis 14 Uhr Gelegenheit beim Tag der offenen Tür (er findet bei jedem Wetter statt). Die Schüler werden auch hier für Unterhaltung sorgen. Zum Programm gehört zudem ein Flohmarkt. Für die Bewirtung der Gäste sorgt der Elternbeirat.
1959 wurde das Grundstück für die Schule gekauft und die Planung begonnen. Rektor war Hans Traunspurger. Zwei Jahre später was das Gebäude fertig und wurde am 18.Juni eingeweiht. Acht Klassen mit 241 Schülern besuchten damals das schönste und modernste Schulhaus der Region. 1969 folge der Zusammenschluss mit der Schule in Neuhofen: 307 Kinder besuchten fünf Klassen in Postmünster, drei in Neuhofen und die neunte in Pfarrkirchen. 1980 wird Postmünster zur Teilhauptschule mit sechs Klassen und 185 Mädchen und Buben. Ein Jahr später wird Konrad Sextl Schulleiter und bleibt dies 20 Jahre lang, ehe ihm Franz Reithmeier nachfolgt. 1986 wird die Turnhalle eingeweiht. Renoviert und mit einem Computerraum ausgestattet wird das Gebäude im Jahr 2002. Zwei Jahre später wird Anita Hofbauer neue Rektorin und Postmünster wird zu reinen Grundschule mit den Klassen 1 bis 4.
Der jetzige Schulleiter, Dr. Achim Heinze, übernimmt 2006 das Ruder. 2009 wird die umfassende Sanierung des Gebäudes in Angriff genommen, Kinder und Lehrer ziehen vorübergehend nach Neuhofen um. Im Herbst des vergangenen Jahres erfolgt dann die Rückkehr in die fast bis auf die Grundmauern erneuerte Schule in Postmünster. 95 Mädchen und Buben werden jetzt dort unterrichtet. - rb
Postmünster. Für weitere drei Jahre bleibt Dr. Georg Tüller Vorsitzender des Förderkreises Schule-Kindergarten. Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hasenberger in Hieb wurde er im Amt bestätigt.
Ebenfalls einstimmig in die Führungsmannschaft gewählt wurden 2. Vorsitzender Johannes Striebl, Kassier Franz Speckner und Schriftführerin Pia Hopfenwieser.
Kassenprüfer bleiben Elke Langhammer und Johann Schmidbauer. Vertreter im Förderverein sind für den Kindergarten Renate Dorfner und für die Schule Barbara Anzinger. Tüllers besonderer Dank galt Tina Leypoldt, die als Schriftführerin ausgeschieden war.
Franz Speckner sprach in seinem Kassenbericht von einer guten finanziellen Ausstattung, die unter anderem dank einer großzügigen Spende von Walter Schmid aus Pfarrkirchen zustande gekommen sei. Den Mitgliederstand bezifferte er auf 77. Die Prüfer Elke Langhammer und Johann Schmidbauer hatten nicht das geringste an der Arbeit des Schatzmeisters zu beanstanden. Als erneut schöner Erfolg wurde das traditionelle Adventssingen gewertet. Von der guten Resonanz der Bevölkerung zeugten 113 verkaufte Weihnachts-CDs.
Im Rahmen einer Satzungsänderung wurde einstimmig beschlossen, dass statt der gewohnten schriftlichen Einladung an jedes Mitglied die Ankündigung von Versammlungen per Aushang in der Schule bzw. über die Heimatzeitung PNP in deren Serviceblock „Alles auf einen Blick“ erfolgen soll. Beim Punkt „Wünsche und Anträge“ regte Hans Altmannsberger an, dass der Verein sich auch im gemeindlichen Schaukasten präsentieren solle. -rb
Postmünster. Jede Menge Spaß hatten die Grundschüler bei ihrem „Wintertag“. Der Elternbeirat organisierte die Veranstaltung für Eltern, Lehrer und Schüler am Schlittenhang beim Rottauensee. Vorsitzender Reinhold Sigl und die Elternbeiräte Bernhard Würdinger, Barbara Anzinger, Irmgard Hackl, Barbara Wezel, Peter Brendel, Waltraud Seiler sowie Claudia Bauriedl sorgten bei den frostigen Temperaturen für Würstel, Glühwein sowie Kaffee und Kuchen. Schulleiter Dr. Achim Heinze freute sich gemeinsam mit den Lehrkräften über die gute Stimmung und die rund 100 Besucher. Der gesamte Erlös des Nachmittags kommt der Schule zugute. - red/Foto: red
Postmünster. Mehr als 12,9 Millionen Leser, mehr als 7,8 Millionen Auflage, mehr als 4500 Mitarbeiter in Deutschland, Tschechien und Polen - da staunten die Besucher aus Postmünster nicht schlecht, als sie bei einer abendlichen Führung durch das Medienzentrum der PNP erfuhren, wie groß der Verlag ihrer Heimatzeitung eigentlich ist. Das und vieles mehr hörten das Lehrerkollegium sowie Angehörige der Grundschule von Brigitte Hosch bei einer zweistündigen Führung durch das Stammhaus der PNP in Passau. Zur Einführung sahen die 15 Besucher aus dem Rottal einen Film über die Entstehungsgeschichte der Zeitung, die 1946 begann, als der Gründer der PNP, Dr. Hans Kapfinger, von den amerikanischen Alliierten die Lizenz Nr. 16 zur Herausgabe der Zeitung erhielt.
Die Weichen zur Entwicklung zu einem internationalen Medienkonzern wurden Anfang der 90er Jahre gestellt, als der Verlag nach Osteuropa expandierte. Mittlerweile kann man weit über 1000 Kilometer von Altötting bis nach Danzig fahren, ohne das Verbreitungsgebiet der Verlagsgruppe Passau zu verlassen. Beim anschließenden Rundgang durch das Druckzentrum wurde es laut. Gerade in dem Moment, als die Besucher aus dem Rottal etwas über die Leistungsfähigkeit der hochmodernen Anlage erfuhren, wurde der „Rottaler Anzeiger“ gedruckt. Ebenso durften sie den Mitarbeitern über die Schulter schauen, wie die Beilagen in die Zeitung kommen (Foto). Am Ende dankte Schulleiter Dr. Achim Heinze Brigitte Hosch für die Erläuterungen. - as/Foto: Schön
Postmünster. Kaum auf ihren Stühlen halten konnten sich die Grundschüler vor Lachen, als ihnen Fritz Kretschmann Lausbuben-Geschichten beim Tag des Vorlesens von seinen Enkelkindern erzählte.
Besonders angetan hatte es ihnen Julian, genannt „da Dschuli“. Der fuhr nämlich gar nicht gern im Sportwagerl mit seiner Mama einkaufen. Und noch weniger begeistert waren, wenn Mama ihre Euro an der Kasse lassen musste. Dann tauchte er bewaffnet mit seiner Bohrmaschine unvermittelt vor der Kassiererin auf und erschreckte sie mit einem lauten „Drrrrrr“. Die meisten Kunden in der Schlange konnten über die Scherze des „Dschuli“ lachen, nur die grantigen Mitmenschen fanden das gar nicht lustig.
Fritz Kretschmann, pensionierter Volksschullehrer aus Pfarrkirchen, war anlässlich des Tags des Vorlesens an die Grundschule gekommen, um aus seinen Büchern vorzulesen. Auf Einladung von Lehrerin Eva Babatz waren außerdem noch zwei weitere Geschichtenerzähler zu Besuch. Sibylle Harrer las den Erstklässlern aus dem Buch „Ganz schön clever, Opa Bär” vor. Die ehemalige Lehrerin an der Grundschule Postmünster begeisterte die Mädchen und Buben mit der Geschichte von Dachs, Bär, Fuchs, Eichhörnchen und Maulwurf, die für eine winterliche Schlittenfahrt erst einmal einen Berg erklimmen müssen, um danach ein besonderes Rodelabenteuer zu erleben. Ebenfalls an ihre alte Wirkungsstätte war Lehrerin Inge Rhöse zurückgekehrt. Sie trug den aufmerksamen Grundschülern Auszüge aus dem Buch „Das Findelkind“ vor.
Von Doris Altmannsberger
Postmünster. Seit zwei Monaten rechnen, schreiben und lesen die Mädchen und Buben aus Postmünster in ihrer neuen Grundschule. Für knapp 1,8 Millionen Euro wurde das 1960 erbaute Gebäude von Grund auf saniert. „Tolle Farben, neue Räume, eine helle freundliche Schule eben“, sagen die Schüler. Viola Haugeneder, Helena Schulz, Annemarie Weibel und Kilian Brendel sind alle acht Jahre alt und besuchen die dritte Klasse in Postmünster. In ihren drei Schuljahren haben sie schon eine echte Schulhaus-Odysee hinter sich: Angefangen haben sie in der „alten“ Grundschule Postmünster, wurden dann die komplette zweite Klasse über in Neuhofen unterrichtet und sind zu Beginn des dritten Schuljahres in die sanierte Grundschule nach Postmünster zurück gekehrt. „Wenigstens hatten wir die ganze Zeit über den gleichen Lehrer“, sagt Helena Schulz, denn die unterschiedlichen Gebäude, das sei schon ein bisschen ein Durcheinander gewesen. Umso größer war die Freude, als es wieder an die „alte“ neue Schule zurück ging.
„In Neuhofen hatten wir zwar einen größeren Pausenhof, auf dem wir Fußballspielen und im Winter sogar Schlittschulaufen konnten, doch hatten wir in der Schule viel weniger Platz, dort gab es nicht mal eine Küche”, erinnert sich Kilian Brendel. Umso größer war das Staunen, als es heuer am ersten Schultag ins neue Schulhaus ging - wobei: „Wir durften jabeim Umbau ein bisschen mit entscheiden, das fand ich toll, erzählt Viola Haugeneder. So wurden zum Beispiel die Entwürfe für die Gestaltung der Außenfassade an eine Pinnwand geheftet. Schüler und Eltern konnten dann Punkte vergeben - die Kombionation aus Rosé, hellem und dunklem Gelb erhielt die meisten.
„Super ist auch, dass wir endlich eine Aula haben, die wir bei schlechtem Wetter auch als Pausenhalle nutzen können”, ergänzt Annemarie Weibel. Und das neue Dach mit der Photovoltaikanlage, das sehe man „jetzt schon von Weitem glänzen”, beschreibt es Kilian Brendel. „Meine Freundin hat sogar schon gesagt, dass sie jetzt auch nach Postmünster ziehen will, damit sie in unsere neue Schule gehen kann”, verrät Viola Haugeneder. Wenn sie sich jetzt noch etwas wünschen dürften, dann „einen neuen Pausenhof”, sagen die vier einstimmig. Einen, auf dem man vielleicht sogar Platz zum Fußballspielen hat.
Auch Schulleiter Dr. Achim Heinze ist von den neuen Räumen und Bedingungen im generalsanierten Gebäude begeistert. „Die Sicherheitsstandard sind auf den neuesten Stand gebracht, das größte Plus sind außerdem die gute Raumakustik durch die abgehängten Decken und die wesentlich verbesserten Lichtverhältnisse.“ Wichtig war für ihn auch, mit der Aula einen Raum für zentrale Veranstaltungen zu schaffen. „Schön finde ich, dass sowohl Elternbeirat als auch viele Vereine wie die Feuerwehr uns tatkräftig bei unseren Umzügen unterstüzt haben. Es war nämlich kein Kinderspiel, das alte Schulhaus auszuräumen - dort stapelten sich auf dem Dachboden und in den Schränken 40 Jahre Schulgeschichte, die sich im Laufe der Jahre angesammelt hatten“, so Heinze. Das musste erst einmal aussortiert werden - „der Rückumzug nach Postmünster war dann schon wesentlich leichter“, sagt er.
Gefeiert werden soll der Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Grundschule Postmünster nächstes Jahr im Frühjahr. Dann sind, so hofft Rektor Heinze, auch Computerraum und Schulbücherei fertig, und dann kann man den Besuchern das Gebäude beim „Tag der offenen Tür“ zeigen. Und auch das Jubiläum der Schule Postmünster, die 2011 seit 50 Jahren besteht, wird dann groß gefeiert. Gerüstet für die nächsten 50 Jahre ist sie bereits.
von Doris Altmannsberger
Postmünster. Auch bei schlechtem Wetter sammelt die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Postmünster fleißig Strom — davon konnten sich jetzt Bürgermeister Ludwig Eder und Guido Brandl, dessen Firma die Anlage auf dem Dach installiert hat, bei einem Ortstermin überzeugen.
Seit April ist die neue Anlage in Betrieb und hat seitdem bereit über 21 MWh Strom erzeugt - „das ist ein super Wert, denn eigentlich haben wir mit einer jährlichen Leistung von 29 MWh kalkuliert“, freut sich Guido Brandl. 11,41 Tonnen CO2-Emissionen konnten damit bereits vermieden werden - und aktiv etwas für die Umwelt getan werden. Damit auch jeder Besucher in der neu sanierten Grundschule erfährt, was die Photovoltaikanlage täglich Strom erzeugt, ist eine Anzeigetafel direkt über dem Eingang zur Pausenhalle angebracht worden. Und so weiß man auch, dass selbst bei schlechtem Wetter noch 1,52 kW Strom erzeut werden.