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Mit Spannung wurde der Auftritt der Kinderfaschingsgarde Hebertsfelden an der Grundschule Postmünster erwartet. Der Vorsitzende Marco Raffner begrüßte die Grundschüler und band sie mit dem Ruf "ein dreifaches Hebertsfelden helau" in die Aufführung mit ein. In ihren wunderschönen Kostümen zeigten die Kinder und Jugendlichen die perfekt einstudierte Choreographie mit abwechslungsreichen tänzerischen und akrobatischen Elementen. Dass Theresa und Linda aus der 3. Klasse zum Ensemble gehören, machte den Auftritt noch interessanter. In der Pause, in der die Garde das Kostüm wechselte, durften die Schüler selbst zu Faschingsmusik tanzen. Nun war wieder die Garde dran mit dem Prinzenwalzer und einem Showtanz. Zum Schluss wurde der Rektorin Irene Drasch von Prinzessin Carina ein Orden überreicht. Mit viel Applaus verabschiedeten die Grundschüler die Garde und setzten die Faschingsfeier mit Spielen fort. Über Donuts und Krapfen, die der Elternbeirat gespendet hatte, freuten sich alle.
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Postmünster. Beim Adventssingen der Grundschule und der Vorschulkinder des Kindergartens war die Pfarrkirche St. Benedikt bis auf den letzten Platz besetzt.
Dr. Georg Tüller, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreis Kindergarten Christanger und Grundschule Postmünster e. V., begrüßte alle Anwesenden, besonders Kaplan Stefan Jell „Die Instrumente sind gestimmt, die Stimmen geölt und der Puls ist wohl im gelben Bereich“, so Dr. Tüller.
Schulleiterin Irene Drasch meinte, dass sich alle schon sehr auf das Adventssingen gefreut haben. Sie lud die Besucher des Adventssingens dazu ein, sich auf eine Lichtreise in der dunkelsten Zeit des Jahres zu begeben. In dieser Zeit freue man sich über Lichter. Wie die Lichter am Adventskranz. Dann fragte sie die Kinder, wann es denn in dieser Zeit die meisten Lichter gebe. Die Antwort kam prompt: Wenn das Christ kind kommt.
Die Vorschulkinder des Kindergartens Christanger eröffneten zusammen mit der Einrichtungsleiterin Susanne Lerbs und ihrem Team das Adventssingen mit einem Lied und einem Gedicht und untermalten das ganze mit Gesten. Dann war die erste Klasse der Grundschule an der Reihe. Die Kinder hatten bunte Kerzengläser und selbst gebastelte gelbe Sterne dabei und trugen ihr Lied wunderbar vor.
Kaplan Stefan Jell meinte, wenn man auf die Kerzen sehe, dann merke man, das sich das Licht bewege. Es sei da und schön und man müsse es nur ansehen und währenddessen nichts anderes machen, wie etwa Hausaufgaben. „Der Advent lädt uns dazu ein, dass man wieder übt, für einige Zeit einfach nichts zu machen.
Einen Moment still sein und auf die Kerze schauen. Gott lädt uns dazu ein, zu spüren, dass wir geliebt werden. Geliebt werden, weil wir wertvoll sind, weil es euch gibt. Von der Kerze geht eine Ruhe aus. Lasst euch von der Stille und der Ruhe der Kerze leiten und zeigt jemanden, dass er wertvoll fur euch ist“, so der Kaplan.
Die zweite Klasse der Grundschule führte einen stimmungsvollen Lichtertanz auf und trug anschließend ein Lied vom Weihnachtsstern vor. Es folgte die Gitarrengruppe der Grundschule, die Mädchen gehen in die dritte Klasse. Es folgten weitere Kinder der dritten Klasse. Auch sie hatten selbst gebastelte Sterne mitgenommen. Sie sangen das Lied über ein besonderes Licht eines besonderen Sterns und trugen Sternenbotschaften vor, wie etwa dass man sich gegenseitig helfen solle.
Weiter ging es mit der Akkordeongruppe, gleich darauf folgte ein Vortrag der Klassenband der vierten Klasse und danach spielte die Band noch zusammen mit der Akkordeongruppe ein weihnachtliche Lied. Die Kinder der vierten Klasse waren auch bestens vorbereitet. Sie trugen mit Kerzengläsern ihr Licht in die Welt und erfreuten die Besucher des Adventssingen mit Texten zum Thema Licht. Danach sagen alle zusammen noch ein Lied und erhielten langanhaltenden Applaus für ihre Darbietungen. Dr. Georg Tüller zeigte sich schwer begeistert von den Darbietungen der Kinder und ihren Erzieherinnen und Lehrern und dankte ihnen dafür. Sein Dank galt auch allen Helfern und Unterstützern des Adventssingens und des anschließenden Weihnachtsmarktes in der Grundschule, wo es selbst gebastelte Gegenstände der Kinder und weihnachtliche Leckereien zu kaufen gab.
Vor Weihnachten hieß es im Deutschunterricht der 4. Klasse „Wir schreiben ein Weihnachtsplätzchenrezept“ (Vorgangsbeschreibung im Bereich „Texte verfassen“). Natürlichdurfte anschließend das tolle Rezept erprobt werden. Deshalb traf sich die 4. Klasse in der Woche vor Weihnachten mit Klassenlehrerin Frau Veith in der Schulküche zumPlätzchenbacken. Nach dem Händewaschen und mit Schürzen versehen, konnte es losgehen.
Die Zutaten wurden abgewogen und die Küchengeräte bereitgestellt. Es wurde gesiebt, geknetet gerührt, ausgestochen, mit Streusel verziert und vieles mehr. Die Kinder hatten viel Spaß bei dieser gemeinsamen Aktion und konnten ihr theoretisches Wissen gemeinschaftlich in die Praxis umsetzen. Unterstützt wurden sie dabei zusätzlich von der Mama einer Schülerin aus der 4.Klasse. Vielen Dank dafür. Nach getaner Arbeit konnte sich das Ergebnis auf den Ofenblechen nicht nur sehen lassen, sondern es duftete auch durch das ganze Schulhaus.
Am Ende des Schultages durften alle Kinder die Plätzchen probieren, bevor der Rest der leckeren Plätzchen bei einer kleinen klasseninternen Weihnachtsfeier am letzten Schultag vor den Ferien verzehrt wurde: Guten Appetit und viel Spaß beim Genießen der leckeren Plätzchen!
Gemeinsam ins Kino, das wollten die Schüler der GS Postmünster. Auf dem Programm stand "Pumuckl und das große Missverständnis". Mit dem Bus im FilmPalast Eggenfelden angekommen und ausgerüstet mit dem entsprechenden Kinoproviant nahmen die Kinder ihre Plätze im eigens für die Schule geöffneten Kinosaal ein. Der freche, fantasievolle und liebenswerte Kobold kam bei den meisten Schülern gut an und sie verfolgten das lustige und spannende Geschehen. Die große Kinoleinwand ließ die Geschichte noch stärker miterleben als z.B. über ein Fernsehgerät. Mit vielen Eindrücken traten nach eineinhalb Stunden alle wieder die Heimreise an.
Am 1.Dezember fand in der Aula die alljährliche Adventskranzsegnung statt, die ganz im Zeichen des „Lichtes“ stand und von der 4. Klasse mit Frau Veith und Kaplan Stefan Jell vorbereitet wurde.
Während der Andacht entstand nach und nach ein großer Adventskranz in der Aula. Dieser wurde unter Mithilfe aller Klassen als Bodenbild mit Zweigen gelegt und mit Kerzen sowie Adventskranzschmuck verziert. Dabei vervollständigten die Kinder der 4. Klasse das schöne Bodenbild mit ihren selbstgebastelten Lichtgläsern, die von den Kindern während eines Liedes durch den Raum getragen wurden. Dazu lasen die Viertklässler besinnliche „Lichttexte“ vor. Während der Andacht sangen alle zusammen adventliche Lieder, die von Frau Veith auf der Gitarre begleitet wurden, wie z.B. der Klassiker „Wir sagen euch an den lieben Advent“, aber auch moderne Lieder wie „Zünd ein Licht an“.
Mit der Segnung der klasseneigenen Adventskränze durch Kaplan Stefan Jell und dem Anzünden des ersten Lichtes wurde der Beginn der Adventszeit und damit das „Warten auf das Fest der Geburt Jesu“ eingeläutet. Advent heißt „Warten auf die Ankunft des Herrn“: So sollte den Kindern verdeutlicht werden, dass es mit jeder Kerze am Adventskranz in den kommenden vier Wochen bis zum Weihnachtsfest immer heller wird.
Mit einem kleinen Lichtertanz aller Klassen zum Lied „Ein Licht leuchtet hell“ wurde die Adventskranzsegnung beendet und die Kinder stellten anschließend ihre Adventskränze im Klassenzimmer auf.
Spannende Geschichten aus eigener Feder hatte der Kinderbuchautor Armin Pongs mitgebracht in die Grundschule Postmünster.
Grün gekleidet erwarteten die Kinder der 1. und 2. Klasse Herrn Pongs, der seine Zuhörer mit einem Ausschnitt aus dem Buch "Krokofil - Der Traumländer" in seinen Bann zog. Mit ausdrucksvoller Stimme unterstrichen durch Gesten, Blicke und Bewegung im Klassenzimmer erzeugte er verschiedenste Bilder im Kopf der Kinder. Diese Bilder stellen einen Reichtum dar, der niemandem genommen werden kann, erklärte Armin Pongs den Schülern. Er plädierte eindringlich dafür, bis zum 12. Lebensjahr auf Computerspiele zu verzichten, da diese sich sehr negativ auswirken. Wie im Flug verging die Vorlesestunde, die Kinder blieben hochkonzentriert. Manche besorgten sich das Buch, um zu Hause zu erfahren, wie die Geschichte von dem besonderen Krokodil endet.
Für die 3. und 4. Klasse präsentierte Herr Pongs die Bücher des "Magischen Kalenders". Vier Kinder begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, um unter anderem gefährdete Tierarten zu retten. Armin Pongs überzeugte mit spannendem Vortrag, gewählter Ausdrucksweise und durch das Miteinbeziehen seiner Zuhörer.Nun waren die Schüler gefordert: Sie durften die Reise des magischen Quartetts selber weiterschreiben. Gekonnt gab der Autor hilfreiche Tipps, damit die eigene Geschichte spannend wurde. Unerwartete Wendungen wurden eingebaut und wörtliche Reden durften nicht fehlen, um einen eindrucksvollen Text zu kreieren. Herr Pongs regte die Schüler an, die Geschichte weiterzuschreiben, zu überarbeiten und sie anschließend anderen Kindern vorzulesen. Außerdem bot er an, an einem Schreibwettbewerb teilzunehmen, den er mit einer Einladung an seinen Wohnort am Chiemsee belohnen würde.
Mit seiner Autorenlesung begeisterte Armin Pongs Schüler und Lehrer. Auch die Vertreter von Förderverein und Elternbeirat konnten sich von der beeindruckenden Persönlichkeit des Autors und seiner Veranstaltung überzeugen.